Was für Risiken können auf mich zukommen? 

Eine Operation birgt immer gewisse Risiken. Eine Haartransplantation ist eben ein operativer Eingriff, auch wenn sie äußerst minimal invasiv vorgenommen wird, zumindest bei der FUE-Methode.

Natürlich möchte ich auf meinem Blog auch nicht die Risiken vorenthalten, die bei einem Eingriff wie er bei einer Haartransplantation erfolgt, auf euch zukommen könnten. 

Übrigens: Die Risiken dieser Methode werden im Verhältnis zu anderen Schönheitsoperationen als äußerst gering eingestuft. 

 

Die Risiken einer Haartransplantation – nicht nur in der Türkei

Wie ich ja schon gesagt habe, ist und bleibt eine Haartransplantation ein operativer Eingriff, der – wenn auch selten – mit gewissen Risiken verbunden ist.

Je nachdem, wie empfindlich der Betroffene ist, können zum Beispiel nach dem Eingriff Schmerzen auftreten. Diese können sowohl den Spender – als auch den Empfängerbereich betreffen. Nicht selten treten auch Kopfschmerzen direkt nach der Haarverpflanzung auf. 

Leichte Schwellungen auf der Kopfhaut sind übrigens nicht außergewöhnlich. Immerhin sind euch ja Haare entnommen worden, die dann an anderer Stelle wieder eingesetzt wurden. Nicht normal sind allerdings starke Schwellungen auf der Kopfhaut, die sich möglicherweise auch noch heiß anfühlen. Dann sollte man ganz dringend zum Arzt gehen.

Viel diskutiert werden Taubheitsgefühle, die unter Umständen und ganz selten zurück bleiben können. Natürlich wird auch bei einer Haartransplantation Gewebe verletzt. Irgendwo müssen die Haare ja entnommen, beziehungsweise wieder eingesetzt werden. Deswegen besteht natürlich auch immer ein (äußerst geringes) Restrisiko. Im schlimmsten Fall wird das Gewebe so verletzt, dass unter Umständen Taubheitsgefühle zurückbleiben können. Das gilt übrigens nur für die FUT-Methode. Bei der FUE-Technik besteht dieses Risiko nicht. „Normal“ bei Sensibilitätsstörungen ist übrigens der Zeitraum von drei bis fünf Monaten. Sollte das Taubheitsgefühl über den Zeitraum hinaus bestehen, solltet ihr auch zum Arzt. 

Der nächste Punkt auf der „Risiken-einer –Haartransplantation-Liste“ sind die Wundheilungsstörungen. Die Auslöser hierfür können vielfältig sein. Da ist zum einen die allgemeine Konstitution zu nennen (bei dem einen heilen Wunden schneller als bei dem anderen), zum anderen können sie aber auch durch verunreinigtes OP Besteck auftreten. Ab dem vierten Tag sollte sich nach einer Haartransplantation Schorf bilden, der sich nach 8 bis 10 Tagen wieder lösen sollte. 

Bildet sich der Schorf nicht und die Wunden nässen weiterhin und schmerzen vielleicht auch noch würde ich euch raten, dringend einen Arzt aufzusuchen. Denn dann könnten sich unter Umständen sogar Infektionen gebildet haben. 

 

Risiken der Haartransplantation – Das Endergebnis

Natürlich gibt es auch gewisse Risiken, die sich auf das Endergebnis beziehen. Ganz besonders weit oben steht hier der sogenannte Puppenkopf Effekt

Dieser kann dann entstehen, wenn die Grafts zu eng aneinander in den Empfängerbereich eingesetzt wurden beziehungsweise zu wenig „Double Hair Grafts“ verwendet wurden. Beim Puppenkopf Effekt bilden sich insbesondere in der Haarlinie kleine Haargrüppchen, die borstig abstehen und meist auch noch in der falschen Wuchsrichtung eingepflanzt wurden – wie bei einem Puppenkopf eben. 

Mangelnde Haardichte 

Es gibt auch immer wieder Patienten, die mit der erreichten Haardichte nicht zufrieden sind. Das ist extrem ärgerlich, denn man hat ja schließlich viel Geld für den Eingriff bezahlt. Mangelnde Haardichte entsteht dann, wie ihr euch ja wahrscheinlich schon fast denken könnt, wenn zu wenig Grafts verpflanzt wurden. Entweder, weil der Spenderbereich einfach nicht genug hergegeben hat oder weil der Arzt sich einfach verschätzt hat. 

Überschießende Narbenbildung

Das Problem der starken Narbenbildung betrifft hauptsächlich die FUT-Technik. Zur Gewinnung der Grafts wird hier ja ein Haarstreifen aus dem Spenderbereich entnommen. Die Wunde muss anschließend mit einer speziellen Technik vernäht werden, damit wirklich nur ein schmaler weißer Streifen zurück bleibt. Beherrscht der Arzt diese Technik nicht, dann besteht leider das Risiko, dass eine fette Narbe entsteht.

Bei der FUE Technik besteht dieses Risiko eher nicht, da die Grafts ja einzeln entnommen werden. Natürlich können auch hier kleinste Narben zurückbleiben. Diese sind in der Regel aber so gut wie überhaupt nicht sichtbar. 

 

Wie kann ich die Risiken einer Haartransplantation möglichst gering halten? 

Das ist jetzt mit Sicherheit die Frage die sich der ein oder andere von euch stellt. Wie ich ja schon mehrfach erwähnt habe, ist eine Haarverpflanzung ein operativer Eingriff, bei dem nun einmal gewisse Risiken entstehen. 

Trotzdem hat man gewisse Möglichkeiten, diese möglichst gering zu halten – nämlich bei der Wahl des Spezialisten, beziehungsweise des Arztes, der den Eingriff durchführen soll. 

Viele Probleme treten nämlich dann auf, wenn der Arzt (Spezialist) und das mitarbeitende Team unerfahren sind. 

Das war unter anderem auch ein Punkt, warum meine Wahl auf Dr. Serkan Aygin fiel. Er hat über 24 Jahre Erfahrung bei Haartransplantationen. Sein Team wird von ihm persönlich geschult. Außerdem schaut er während des Eingriffs immer wieder nach dem Rechten und kontrolliert die Arbeit. 

Ein weiterer Faktor, auf den ihr unbedingt achten solltet, ist der Preis für eure Haartransplantation. Denn ist der Preis so gering, um eigentlich wahr sein zu können, dann ist wahrscheinlich auch die Qualität danach. Zu günstige Preise können auf einen unerfahrenen Arzt, beziehungsweise Spezialisten hinweisen oder es können ungeahnte Folgekosten entstehen. Denn selbst in der Türkei haben qualitativ hochwertige Haartransplantationen nun mal einen gewissen Preis – selbst wenn dieser viel günstiger ist als in Deutschland.